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Wie starte ich einen Blog?

Wie starte ich einen Blog?


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Würde ich heute nochmal einen Blog starten, dann würde ich sicher ein paar Dinge ganz anders angehen, als ich es 2005 gemacht habe. Andererseits… war schon alles gut so, wie es ist. Nur zu WordPress wäre ich rückblickend gern früher gewechselt. Nunja!

KuneCoco • Blog starten

Heute habe ich eine kleine Anleitung mit meinen Tipps, wenn du einen Blog starten willst. Wenn du weitere Fragen hast: Schreib mir unbedingt einen Kommentar!

Blog starten: Wo fange ich an?

Ganz formal gesehen sind es erst einmal diese fünf Punkte oder Schritte, die du für einen Blog-Start brauchst und unbedingt beachten solltest:

  1. Ein Thema
  2. Blogname und Domain
  3. Hosting und Plattform
  4. Impressum und Datenschutzerklärung
  5. gegebenenfalls eine Gewerbeanmeldung

Wie findest du ein Thema für deinen Blog?

Das Grundsätzliche. Die Basis für alles weitere. In einem anderen Post will ich ich nochmal explizit auf das Thema „Leidenschaft finden“ eingehen. Aber erstmal die Kurzfassung: Warum willst du überhaupt bloggen? Was willst du zeigen? Über welches Thema möchtest du die nächsten Monate, wenn nicht sogar Jahre, schreiben? Es muss übrigens nicht ein einziges Thema sein. KuneCoco ist das beste Beispiel dafür. Schweine, DIY, Taiwan… aus Marketingsicht sicher nicht die beste Mischung, aber eben die, die ich bin und die, die mich ausmacht. Im besten Fall hast du direkt dein Thema im Kopf, vielleicht musst du ein wenig drüber nachdenken. Überlege dir testweise doch mal 10-20 Postideen zu deinem Thema. Fällt dir das schwer? Dann ist es vielleicht eine Überlegung wert, noch ein wenig weiter nachzudenken oder dein Thema offener zu gestalten.

Blognamen finden und Domain sichern

Auch sehr wichtig beim Blog starten: Dein Blogname und die passende Domain dazu. Google ist erstmal eine gute Anlaufstelle, wenn du einen Namen gefunden hast: Einfach mal eingeben und schauen, was so rauskommt. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du auch beim Deutschen Patent- und Markenamt recherchieren. Passt alles, dann sichere dir direkt deine Domain. Zum Beispiel hier bei GoDaddy.

Übrigens: Schau auch direkt mal bei Instagram, Twitter und Co. nach, ob dein Name noch frei ist. Nichts ist ärgerlicher, als wenn du deine Social Media Accounts anders nennen musst als eigentlich geplant. Auch bei neuen Social Media Netzwerken gilt: Direkt erst einmal deinen Accountnamen sichern! Sicher ist sicher…

Hosting und Plattform

Es gibt viele kostenlose Webseitenanbieter. Meinen ersten Blog hab ich zum Beispiel bei LiveJournal gestartet, dann war ich lange bei Blogspot. Mehr Freiheiten und Sicherheiten hast du aber, wenn du deinen Blog direkt selbst hostest. Wie eingangs gesagt: Rückblickend ärgere ich mich ein bisschen, dass ich nicht schon viel früher auf einen selbstgehosteten Blog mit WordPress gewechselt bin. Auch hier ist GoDaddy eine gute Anlaufstelle: Du findest hier spezielle Hostingpakete extra für WordPress-Blogger.

Impressum und Datenschutzerklärung

Die zwei Seiten, die jeder Blog braucht. Und zwar einzeln, nicht zusammengefasst auf einer einzigen Seite. Ins Impressum gehört laut § 5 Abs. 1 Nr 1 TMG unbedingt (und da gibt es keine Ausnahme) Name und Anschrift des Diensteanbieters – also von dir! Das bedeutet: Vor- und Nachname sowie eine ladungsfähige Adresse. Ein Postfach ist leider nicht zulässig. Auch nicht das allseits beliebte „Adresse auf Anfrage“. Außerdem solltest du mindestens eine E-Mailadresse sowie eventuell auch eine Telefonnummer einfügen. Falls du eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer besitzt, musst du diese ebenfalls im Impressum angeben. Deine normale Steuernummer hingegen sollte nicht ins Impressum.

Mit der DSGVO ist die Datenschutzerklärung eventuell noch ein wenig komplizierter geworden als ohnehin schon. Es gibt im Netz unzählige Impressums- und Datenschutzgeneratoren, die dir bei der Erstellung kostenlos helfen. Im Zweifel solltest du dich aber unbedingt von einem IT-Anwalt beraten lassen.

Brauche ich als Blogger unbedingt eine Gewerbeanmeldung?

Das ist tatsächlich nicht ganz eindeutig. Auch hier kann ich dir leider keine 100% rechtssichere Empfehlung geben (bims halt kein Anwalt lel schade). Generell gilt aber: Willst du mit deinem Blog Geld verdienen („dauerhafte Gewinnabzielungssicht“) und Affiliate-Links nutzen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du ein Gewerbe anmelden musst. Dein Steuerberater kann dir hierzu mehr sagen.

Ein Gewerbe anzumelden ist nicht schwer: Auf dem Gewerbeamt deiner Stadt oder Gemeinde füllst du die Gewerbeanmeldung aus, bezahlst 15-40 € und ZACK – dein Gewerbe ist angemeldet. Kurze Zeit später wird sich die IHK und auch das Finanzamt mit einem Formular zur steuerlichen Erfassung melden. Mach dir keine Sorgen: Die melden sich ganz von allein! 😀

Hast du all diese ersten Punkte erledigt, kannst du dich endliiich in die kreative Arbeit stürzen: Such dir ein schönes Theme und überlege dir vielleicht sogar ein Logo. Für letzteres reicht am Anfang vielleicht sogar schon ein einfacher Schriftzug, oder du suchst dir kreative Unterstützung von Grafikern und Freelancern, falls Grafikprogamme nicht unbedingt dein Ding sind.

Und dann geht’s ans Schreiben und Fotografieren und Content erstellen. Nimm dir deine Liste mit den Blogpostideen vor und schreib drauf los. Bevor du deinen Blog nämlich bekannt machst, ist es gut, wenn schon ein bisschen Inhalt darauf zu finden ist, damit deine zukünftigen Leser auch direkt wissen, was sie erwartet. Hast du eine Hand voll Artikel veröffentlicht, dein Design soweit angepasst, bist du fast bereit. Denn eine wichtige Seite fehlt noch: Die About Me-Seite! Denn nichts interessiert deine Leser so sehr, wie Fakten zur Person, die hinter dem Blog steckt. Aber die perfekte „Über mich“-Seite ist vielleicht nochmal einen eigenen Post wert. Schreib mir gern einen Kommentar, wenn du dir Tipps dazu wünschst. 🙂

Auf dem GoDaddy-Blog habe ich übrigens mal meine liebsten Tools zum Bloggen gezeigt, die dir den Blogger-Arbeitsalltag erleichtern. Vielleicht ist da ja auch was für dich dabei!

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Wer schreibt hier?

Jenni Jenni, 29, hat einen Schweine-Tick und wohnt zusammen mit ihren beiden frechen Katern, den Schnurrberts, seit vier Jahren im schönen Düsseldorf. Schreibt hier auf KuneCoco seit 2012 über DIY und – natürlich – Schweine!
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