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Aus dem Leben einer Katzenlady #2

Aus dem Leben einer Katzenlady #2

… oder: 5 clevere Schachzüge der Schnurrberts und wie sie mich immer wieder um den Finger wickeln.

Kater Mero
Mit den meisten Haustieren ist es ja so: Man bringt ihnen Regeln bei und dann haben sich die neuen Mitbewohner an diese zu halten. Mit Katzen ist es da ja leider meist nicht so einfach. Da bin ich einfach machtlos. Heute stelle ich dir fünf Taktiken von Gimli und Mero vor, wie sie ihren Willen immer wieder durchsetzen. Falls du auch Katzen hast, bin ich sehr gespannt darauf, was du schon mit ihnen erlebt hast und wie deine Pfotenhelden ihren Willen durchsetzen!

1. Der Schnurrberts-Wecker

Ich war zwar schon immer ein Frühaufsteher, aber dass ich auch am Wochenende dank des schnurrbertsschen Weckers immer pünktlich um 6 Uhr wach werde, das ist oftmals nicht ganz so toll. Aber wenn Mero hunger hat, dann hat Mero hunger. Und wenn dann noch niemand wach ist… Springt er so lange auf dem Bett herum, bis irgendjemand aufwacht und sich erbarmt aufzustehen. Oder er kommt mit seiner Nase ganz nah an meine und atmet mich ganz leicht an. Brr. Ist bis zu diesem Moment noch keinerwach, dann miaut er so kläglich und laut, dass auch die Nachbarn etwas von dem Miezkonzert mitbekommen. Dann doch lieber aufstehen und mit der Raubtierfütterung beginnen…

Kater Mero will Frühstück

2. Die nächtliche Schmuse-Attacke

Schmusezeiten sind bei den Schnurrberts am liebsten rund um die Uhr. Vor allem Gimli kriegt gar nicht genug und liegt selbst nachts immer zuerst auf meinem Bauch, damit ich ihn noch ein wenig in den Schlaf streicheln kann. Beidhändig, versteht sich. Handy oder gar ein Buch in der Hand? Auf gar keinen Fall. Ist der kleine Herr dann müde genug, wechseln wir in einer fließenden Bewegung in die Seitenlage und spielen großer Löffel, kleiner Löffel. Natürlich darf hier nicht vergessen werden, das Köpfchen weiter zu kraulen.

Schnurrberts Doodle

Unglaublich auch, was so ein kleiner Katzenkörper für eine Menge an Platz wegnehmen kann. Aber schubse ich ihn weg und zeige ihm, wer hier Herr im Haus ist? Natürlich nicht.

3. Das Versteckspiel

Wenn ich morgens das Haus verlasse, checke ich immer die Schnurrbertsanzahl. Bevor ich nicht sowohl Gimli als auch Mero noch einmal gesehen hab, kann ich das Haus einfach nicht verlassen. Sonst würde ich im Büro nicht still sitzen können. Es könnte ja immer einer entwischt sein. Die meisten Verstecke kenne ich natürlich, aber inzwischen haben die Schnurrberts so viele Möglichkeiten gefunden, dass ich lieber einfach mit ihren Lieblingsleckerlies raschele – das geht morgens um einiges schneller und Gimli und Mero kommen aus den aberwitzigsten Ecken gekrochen.

Mit FELIX Leckerlies kommen die Kater schnell aus ihrem Versteck
Ich glaube allerdings, inzwischen haben sie das Spiel durchschaut und verstecken sich frühs absichtlich so lange, bis sie das Rascheln der FELIX-Tüte hören. Diese Schlawiner…

4. Pure Dreistigkeit

Wie schon letztes Jahr im Experiment “Katzen allein daheim” entdeckt, arbeiten Gimli und Mero vor allem dann zusammen, wenn es ans Futter geht. Gimli, der sportlichere der beiden, angelt das Futter aus dem hintersten Eck, aus dem höchsten Regal, aus dem besten Versteck, wirft es dann zu seinem Komplizen Mero herunter, der die Packung gierig öffnet, das Futter im ganzen Zimmer verteilt und dann (kein Witz!) das nun leere Tütchen unter ein Regal schiebt, damit es möglichst niemand bemerkt.
Alle Ergebnisse des Experiments kannst du dir hier noch einmal durchlesen und auch das witzige Video von Mero und Gimli anschauen. Spannend war das.

FELIX Experiment "Racker allein daheim"

5. Der Niedlichkeit erlegen

Ja, und was soll ich sagen? Die Schnurrberts sind süß, ich bin so schwach. Und wer kann zu den süßen Flauschgesichtern schon nein sagen?

Schnurrberts Gimli

Was, du willst gerade am Computer arbeiten?
Dann rolle ich mich sehr gern direkt auf der Tastatur zu einer Kugel zusammen!
Du möchtest auf der Couch liegen und einen Film sehen?
Da setze ich mich doch direkt auf deine Brust, damit du mich statt des Fernsehers betrachten kannst (und mich gleichzeitig auch noch ausgiebig streicheln kannst).

Denn wie immer gilt: Hände sind zum Schmusen da!
FELIX Logo

Wenn du eine Katze hast: Welche Taktiken wenden deine Stubentiger an, um ihren Willen durchzusetzen? Gibt es überhaupt Menschen, die knallhart sein können und ihre Katzen so richtig im Griff haben? Ich glaube ja, das ist unmöglich. Aber genau deshalb lieben wir sie ja so sehr, oder?

4 Kommentare

  1. 6 Monaten vor

    Hihi….ach, was kommt mir das bekannt vor…
    Danke für den süßen Post.
    Lg, Tanja

  2. 6 Monaten vor

    Ich hatte noch nie eine Katze, aber die Punkte passen ganz genau so auch auf meinen Hund! Beim Durchlesen musste ich echt schmunzeln(:
    Mein Hund steht jeden morgen um halb 7 mit mir auf wenn ich zur Arbeit muss… aber leider will sie auch um halb 7 aufstehen, wenn ich nicht zur Arbeit muss.. wie soll man seinem Tier auch erklären, dass es am Wochenende eben was anderes ist? 😀
    Verschmust ist sie aber auch total und einschlafen will sie erst wenn ich eine Weile ihren Bauch gestreichelt habe… eigentlich habe ich auch immer gesagt, der Hund kommt nicht ins Bett.. aber wie kann man zu den großen Kulleraugen schon Nein sagen?! (:
    Da unterscheiden sich "leicht" verwöhnte Hunde wohl gar nicht so sehr von Katzen 😉
    Liebe Grüße, Anja

  3. 6 Monaten vor

    Man kann Katzen erziehen? 😀 Also meine sind da absolut resistent. Ich habe es eine Weile mit einer Wasserpistole versucht, besonders wenn sie mich nachts aus dem Bett geholt haben. Aber die beiden haben sich dann angewöhnt einfach zu warten, bis ich wieder eingeschlafen bin. Mittlerweile müssen sie halt einfach aus dem Zimmer, wenn sie laut sind und es gibt tatsächlich Nächte, in denen sie einfach ruhig sind und neben mir pennen.

  4. 5 Monaten vor

    Oh, ja das kennt wohl jeder Katzenhalter. Ich würde mal sagen: Kein Mensch hat seine Katze im Griff. Sie haben uns im Griff! 😀 Bei uns ist das Bad der einzige Raum, mit ständig geschlossener Tür. Sobald ich die Tür öffne, stürmen die Miezen neugierig in den Raum. Da wir mehrere Katzen haben, ist es ein unendliches Geduldspiel, alle aus dem Bad zu tragen. Immer läuft die gerade rausgetragene wieder rein, während ich noch dabei bin, die nächste einzufangen. Um die Miezen aus dem Bad zu bitten, habe ich es mit der Leckerlietüte probiert, so wie Du. Nun stürmen die Katzen erst recht ins Bad. Sie können irgendwo liegen und fest schlafen, sobald ich die Tür öffne, stehen sie hinter mir! Ich glaube ich habe die Katzen dressiert, ohne das ich das wollte. 😉

    Tja, die kleinen Biester haben mich eben total im Griff. 😀

    LG Susanne

Wer schreibt hier?

Jenni Jenni, 28, hat einen Schweine-Tick und wohnt zusammen mit ihren beiden frechen Katern, den Schnurrberts, seit drei Jahren im schönen Düsseldorf. Schreibt hier auf KuneCoco seit 2012 über DIY und – natürlich – Schweine!
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