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Aus dem Leben einer Katzenlady #1

Aus dem Leben einer Katzenlady #1

Werbung für Felix

… oder: Warum ich meine Wohnung zu Weihnachten (und auch sonst) nicht dekorieren kann.

Manchmal muss man sich im Leben entscheiden. Süßes oder salziges Popcorn? Noch eine (oder fünf) Folge Netflix oder früh ins Bett? Windows oder Apple? Mit einer Katze zusammenleben oder eine ordentliche, schön dekorierte Wohnung besitzen?

Kater Gimli und Weihnachtsbaum

Dass die Schnurrberts ziemlich clevere Filous sind, war mir ja schon immer klar. Erinnerst du dich an das Video aus dem letzten Jahr, das enthüllte, was die Schnurrberts so treiben, wenn sie allein Zuhause sind? Spätestens das war ja wohl der eindeutige Beweis. In diesem einen Jahr, das nun vergangen ist, sind sie höchstens noch frecher geworden. Ich kann nicht einmal mehr (geschlossene!) Futterpackungen herumstehen lassen, denn so ein bisschen Verpackung ist für Gimli und Mero absolut kein Hindernis, ihren Willen durchzusetzen und an ihr Lieblingsfutter zu kommen…

Mero liebt sein FELIX Futter

Auch Kartons werden hemmungslos angeknabbert und in kleinste Fitzelchen zerfleddert. Blumen auf dem Tisch? Eine Einladung zum Zerstören. Ein Mal, ich war jung und naiv, habe ich es gewagt und habe mich für einen richtigen, echten Weihnachtsbaum in der Wohnung entschieden. Doch was dann geschah, das kann nur noch durch ein nachgestelltes Phantombild erzählt werden:

Katzen im Weihnachtsbaum

Zu sagen, die Schnurrberts waren begeistert, wäre untertrieben. Sie sind AUSGERASTET. Völlig eskaliert. Gimli saß schneller im Baum und hat die Kugeln herunter geworfen als ich „Weihnachtsschmuck“ sagen konnte. Und Mero? Der war einfach nur stiller Mittäter und spielte seelenruhig mit all den Sachen, die Gimli so vom Baum warf. Auch meine Schweine-Christbaumkugeln aus dem letzten Jahr waren vor den beiden Rabauken übrigens nicht sicher.

Kaputte Christbaumkugel

Jetzt fragt man sich als aufgeklärter Katzenbesitzer nun vielleicht „WAS SOLL DER UNSINN?! WARUM HASSEN SIE MICH SO“. Vielleicht ist das aber auch einfach nur ihre Art mir zu sagen, dass ihnen mein Deko-Geschmack nicht gefällt. Zumindest kann ich mir anders nicht erklären, was jetzt an meinem pinken Weihnachtsbäumchen so falsch sein sollte. Es folgt: Eine Geschichte in drei Bildern.

Kater Gimli und Mero

„Oh, ein neues Dekoobjekt!“ – „Sie versucht es immer wieder…“

Kater Gimli und Mero

„ATTACKE!“ – „Äh..?“

Kater Gimli und Mero

Ciao Baum, es war schön mit dir!

Fest steht: Es ist nicht so einfach, die Wohnung schnurrbertssicher zu dekorieren. Mero und Gimli machen es mir da wirklich nicht leicht. Eine hübsch dekorierte Wohnung – wenn man mal von den umherfliegenden, manchmal durchaus dekorativen Katzenhaarbüscheln absieht – wird es bei mir wohl niemals geben. Hätte ich aber die Wahl zwischen Schnurrberts und Weihnachtsdeko… ich würde immer meine beiden Knallköpfe wählen. <3

Kater Gimli, Mero und Jenni <3

5 Kommentare

  1. 10 Monaten vor

    Ach Jenny, so sind die süßen plüschigen Miezekatzen!
    Eben fantastisch!
    Das sie deinen pinken Weihnachtbaum boykottierten verstehe ich allerdings nicht! Schade, er war schön!
    Deinen Rabauken und dir wünsche ich fantastische Weihnachten,
    Kirsten

  2. 10 Monaten vor

    Haha, das kenne ich nur zu gut. Die aufgebissenen Futtertüten, heruntergeworfene Sachen, gestohlene Haargummis. Selbst meine Grünlilien muss ich so aufhängen, dass sie mir die Katze nicht komplett abfrisst.

    Nur gut, dass unser Baum samt Kugeln aus Plastik ist. Da kann mein Kater den täglich umwerfen und trotzdem nichts kaputt machen.

    LG
    Shaoshi

  3. 9 Monaten vor

    hihihi, das kenn ich nur zu gut. Aber zwei Katzen sind auch viel, viel bessere Deko als alles andere 🙂
    LG
    Lisa

Wer schreibt hier?

Jenni Jenni, 28, hat einen Schweine-Tick und wohnt zusammen mit ihren beiden frechen Katern, den Schnurrberts, seit drei Jahren im schönen Düsseldorf. Schreibt hier auf KuneCoco seit 2012 über DIY und – natürlich – Schweine!
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